Vermögensverwalter sehen Chancen für Aktien
(aav) Die Vermögensverwalter sind in Hinblick auf die Entwicklungen an den Finanzmärkten optimistisch. Dies ist das Fazit einer Online-Umfrage, die vom 12. bis zum 14.09.2011 unter den Mitgliedern des Verbands unabhängiger Vermögensverwalter Deutschland e.V. (VuV) durchgeführt wurde.
So sagt die Mehrheit der Antwortgeber eine eher positive Entwicklung des Dax bis Jahresende vorher: Knapp drei Viertel (71,1%) sehen den deutschen Leitindex Ende 2011 bei über 5.500 Punkten. Lediglich 24 Experten (28,9%) sehen ihn unter diese Marke fallen. Die Mehrheit der Befragten (60,2%) ist zudem der Ansicht, dass durch die weltweite Schuldenkrise keine Rezession in Europa ausgelöst wird. An der Online-Umfrage nahmen 83 Vermögensverwalter teil.
Always remember to come back in September! – Diese Börsenweisheit trifft nach Meinung der VuV-Mitglieder auch in diesem Jahr zu. Drei Viertel der Umfrageteilnehmer (74,7%) sehen aktuell gute Einstiegschancen bei Aktien.
Deutlich mehr als die Hälfte der befragten unabhängigen Vermögensverwalter (63,9%) rät zum aktuellen Zeitpunkt allerdings von einer Investition in physisches Gold ab. „Wie die Mehrheit meiner Kollegen bin ich der Meinung, dass das Chancen-Risiko-Verhältnis hier nicht mehr so vorteilhaft ist“, kommentiert Günter T. Schlösser, Vorsitzender des Vorstandes des VuV die Antworten auf die Frage „Lohnt es, jetzt noch in physisches Gold zu investieren?“.
Der Euro bleibt! Fast vier Fünftel der befragten Experten (78,3% bzw. 65 Vermögensverwalter) meinen, dass es den Euro auch in fünf Jahren noch geben wird – allerdings dann mit weniger Mitgliedstaaten. Lediglich 13 Antwortende (15,7%) sind der Ansicht, dass die Euro-Zone in fünf Jahren noch besteht und dann genauso zusammengesetzt sein wird wie heute. Die restlichen fünf Experten (6%) meinen, dass der Euro bis 2017 bereits Geschichte sein wird.
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